10 WordPress-Plugins für mehr Erfolg im Online-Marketing

von elcario am 6. November 2010

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Der heutige Beitrag steht wieder einmal ganz im Zeichen des Webmaster-Friday. Ich möchte die Gelegenheit nutzen und Euch 10 WordPress-Plugins vorstellen, die für das Online-Marketing eures WordPress-Blogs extrem hilfreich sein können.

1. Google XML-Sitemap

Ohne valide XML-Sitemap haben die Suchmaschinen es schwer, die Architektur einer Webseite zu verstehen. Gerade bei Weblogs, bei denen klassischerweise Artikel, statische Seiten, Kategorieseiten, Tagseiten, Autorenseiten und Archivseiten durcheinandergehen, ist eine saubere XML-Sitemap elementar. Auch über Änderungen an euren Webseiten werden die Suchmaschinen über eure XML-Sitemap zeitnah benachrichtigt. Tipp: Unbedingt bei den Google-Webmaster-Tools die Sitemap hinterlegen.

2. PushPress

PushPress ist ein kleines Plugin welches dafür sorgt, dass eure Artikel bei Änderungen oder Publikationen über PubSubHubbub ein Ping an eines der freien Hubs sendet. Die Vorteile lassen sich sehr gut beobachten, wenn ihr einen Artikel im Google Reader aufruft und dann etwas daran verändert. Bereits nach wenigen Sekunden sind auch die Änderungen im Google-Reader sichtbar.

3. YARPP – Yet Another Realated Post Plugin

Auch YARPP ist ein Plugin, welches in allen meinen WordPress-Blogs Verwendung findet. Es regelt nach einmaliger Konfiguration die interne Verlinkung verwandter Beiträge. Dies ist nicht nur für die Nutzer vorteilhaft, die dadurch schnell weitere thematisch relevante Beiträge angezeigt bekommen, sondern auch für die interne Verlinkung (als SEO-Maßnahme) eurer Beiträge und somit auch für Google.

4. + 5. WP No Category Base / WP No Tag Base

Zwei Plugins die sich in der Funktion sehr ähnlich sind, auf die ich leider erst kürzlich stieß. Als Informationswissenschaftler bin ich eine ein Freund von klaren Informationsarchitekturen, die WordPress durch das standardisierte Einfügen von /category/ und /tag/ regelmäßig torpediert. Diesem Problem ist mit Hilfe von WP No Category/Tag Base aber Herr zu werden, beide entfernen die unnötige Pfadangabe. Vor allem bei großen, langfristig keywordoptimierten Webseiten ist dies ein guter Hebel.

6. Share This

ShareThis existiert zwar als Plugin, ist aber auch als einzelnes Codefragment einsetzbar. Ich mag ShareThis sehr, denn es verpackt mir die ganzen Sharingoptionen hinter einem einfachen Icon. Webseiten, die hunderte Buttons von allerlei Diensten (Bookmarking, Social News, Social Networks usw.) eingebunden haben, machen sich oft viel Platz auf der Seite kaputt, da die Nutzung dese Funktionen im Promillebereich liegt. Mit ShareThis stehen die Möglichkeiten weiter offen und der beanspruchte Platz ist Minimal.

7. Disqus

Hier scheiden sich die Geister. Die Einen halten Disqus für langsam und unnütz, die Anderen – mich eingeschlossen – sind große Fans. Disqus selbst ist ein Kommentarsystem, was das Login mit vielfältigen Accounts (z.B. Facebook, Twitter) ermöglicht und WordPress somit etwas besser an die Welt von Social Media anbindet. Vor allem bei Blogs, in denen generell häufiger kommentiert wird macht sich Disqus bemerkbar, Nutzer geben ihre Accounts an und sind somit eindeutig zu identifizieren. Was folgt sind meist konstruktivere, weil persönlichere Diskussionen.

8. WordPress.com Stats

Fügt dem Backend einen kleinen Statistikbereich hinzu, der Seitenaufrufe, Referrer und Suchanfragen listet. Vor allem bei kleinen Projekten ist mir dieser kurze Überblick wesentlich lieber, als das komplexe Google-Analytics. Seit ein paar Tagen werden auch die Statistikgrafiken optisch aufpoliert. Sehr gut finde ich, dass Suchanfragen mit denen die Nutzer auf die Seite kamen direkt angezeigt werden. So hat man auch neue Rankings sofort im Blick. Um das Plugin zu nutzen wird ein API-Key von WordPress.com benötig, den dort jeder registrierte User (auch ohne Blog) erhält.

9. Flattr

Flattr ist ein Micropayment-System, über welches ich bereits hier geschrieben habe. Dieses Plugin liegt mir am Herzen, da es die kinderleichte Integration des Buttons ermöglicht und ich mit unzähligen Bugreports an der Entwicklung bis V0.9 beteiligt war. Flattr bringt Euch nicht nur Geld, sondern auch noch zusätzliche Reichweite, da eure Beiträge bei flattr.com gelistet werden.

10. Yoast WordPress SEO Plugin

Da ich selbst ein großer Freund des Themes Thesis bin, welches bereits die allermeisten Anforderungen an die Suchmaschinenoptimierung erfüllt, ist dieses Plugin in meinen Blogs derzeit nicht zu finden. Sollte ich aber demnächst wieder auf ein anderes Theme zurückgreifen, ist Yoast ein MUSS, wenn nicht sogar DAS MUSS.

Bonus: Thesis + ThesisOpenHook

Der beste Tip, den ich Bloggern derzeit geben kann, ist die Investition von ein paar Dollar in das Theme Thesis, welches zusammen mit dem Plugin ThesisOpenHook die komfortabelste, mir bekannte WordPress-Lösung darstellt. Bringt ihr beides zusammen, erhaltet ihr ein Theme an dem ihr Änderungen im Code ohne Dateienfummellei in Sekundenschnelle umsetzten könnt und das dazu optisch völlig frei anpassbar ist. Gerade im Design lassen sich viele Dinge mit ein paar Klicks in den Optionen einrichten. Und wenn einmal wirklich Hilfe gebraucht wird, finden sich im offiziellen Supportforum immer (Englisch sprechende) Ratgeber.

Weitere Beiträge des Webmaster Friday (unvollständig) mit spannenden WordPress-Plugins

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Über den Autor: Sebastian Cario

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