Linkfarm-Aufbau und Linkwäsche mit Social Media

by elcario on 7. Februar 2010

Die Mafia hat ein Problem. Sie verfügt über verdammt viel Bargeld, dass sie, ohne Angaben zu machen woher das Geld stammt, nicht so einfach auf eine Bank einzahlen kann. Deshalb eröffnet die Mafia Restaurants,  Bars und Stripclubs. Ob der Laden gut läuft oder nur zum Selbstamusement der Mafiosi ist, spielt dabei keine Rolle. Hauptsache das Geld gelangt irgendwie in den natürlich Geldfluss. Ganz ähnlich verhält es sich auch beim Aufbau einer Linkfarm. Pagerank 0/- Links gibt es in Hülle und Fülle, ob automatisiert durch Tools oder per Hand. Nur sind die vielen Spamlinks so nichts wert, genau wie das Geld der Mafia.

Linkwäsche Gestern

Bisher wurden zur Linkwäsche Seiten auf Free-Hosts (Tripod, Geocities usw.) gebaut und diese dann mit dem gesamten Linkmüll beschossen. Eine mühsame Aufgabe, die viel Zeit und Geduld erforderte, aber auch die einzige Möglichkeit war, von verschiedenen Domains (IP, Whois)linken zu können. Leider aber verschwanden diese Seiten sehr schnell, sobald der Host den Zweck bemerkte oder man sich längere Zeit nicht einloggte, was durch die investierte Zeit und gesetzten Links sehr ärgerlich war.

Linkwäsche Heute

In Zeiten des Social Web ist dieses Vorgehen allerdings nicht mehr so recht zeitgemäß, obwohl es noch immer genutzt wird und natürlich noch funktioniert. Dank User-Generated-Content haben sich weitere,  schnellere und bessere Methoden ergeben, mit denen Seiten zur Linkwäsche geschaffen werden können. So eignen sich fast alle Publishing-Systeme (WordPress, Blogger, Typad usw.), um dort schnell Content und Links einzustellen und zu veröffentlichen. Zudem bieten viele der Systeme sogar die Möglichkeit eine eigene, keywordreiche Subdomain anzulegen, um somit zusätzlich den Suchmaschinen thematische Relevanz anzuzeigen. Dank Trust und Authority dieser Seiten (Hosts) werden unsere gammeligen Links in zählbares Material verwandelt. Nun wird mit diesen Links auf die Qualitätsseite eingezahlt, welche wiederum die Cash-Page befeuert. Die folgende Grafik zeigt, wie der Linkaufbau aussehen könnte.

linkaufbau Linkfarm Aufbau und Linkwäsche mit Social Media

Hinweise zum Aufbau von Linkfarmen

Erst einmal sollte klar sein: Linkfarmen aufzubauen kostet auch heute noch sehr viel Zeit und lohnt sich in allen Details nur bei richtig großen Projekten. Denkt bitte daran, dass eine Qualitätsseite auch wirklich guten, unique Content braucht. Seiten der Waschstraße müssen mit relevanten Inhalten befüllt werden. Weiterhin ist das oben beschriebene Beispiel nur exemplarisch zu sehen. Es ist generell besser, viele kleine und untereinander unabhängige (nicht verlinkte) Linkpyramiden aufzubauen, als eine sehr große, wie in der Grafik unten zu sehen.

linkwheel Linkfarm Aufbau und Linkwäsche mit Social Media

Tools erleichtern den Aufbau

Es gibt einige nette Tools auf dem Markt, die für Euch die Anmeldung und Einrichtungen auf den Blog-Plattformen übernehmen. Bitte achtet bei der Auswahl der Plattformen darauf, dass die Domain genug Trust hat. Dies ist vor allem bei den vielen WordPress-Multiuser-Plattformen (WPMU) zu beachten. Hilfreich sind auch, vor allem bei WordPress und Blogger, kurze Keyworddomains (wie zum Beispiel steuerrecht.blogseite.com bei einer Seite zu Steuern) zu nehmen.

Aufbau einer Linkfarm in Einzelschritten

  • Zielseite (Cash-Page) erstellen
  • Qualitätsseite (z.B. Blog) erstellen und pflegen, natürlicher Linkaufbau, Kataloge, Bookmarking etc.
  • Erstellen der Seiten zur Linkwäsche, mit Content befüttern
  • Anlinken der Waschstraße mit Massenlinks
  • Beliebig oft reproduzieren
  • Abwarten und Ranking beobachten

Ich hoffe, ich konnte Euch einen kleinen Einblick geben und die eine oder andere neue Erkenntnis war dabei. Mehr Informationen zum Thema Linkaufbau und Linkfarmen mit WordPress-Multiuser und Pligg findet ihr auch bei Blackhatseo.

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Über den Autor: Sebastian Cario

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{ 10 comments }

elcario Februar 8, 2010 um 13:16

Geht's auch ne Nummer konstruktiver?

scheiß spammer Februar 8, 2010 um 13:14

wichser

Seodeluxe Februar 12, 2010 um 10:49

Hallo Elcario,
auch Splogs bei Wordpress, Blogger, Typad usw. werden bei Erkennen meist sofort gelöscht, so das man auch hier viel Zeit investieren kann und am Ende hat man kaum brauchbare Ergebnisse. Sollte vielleicht im Artikel erwähnt werden.

elcario Februar 12, 2010 um 10:56

Klar, die Gefahr besteht immer. Man muss halt so gut spammen, dass es nicht als Spam erkannt wird. Ich weiß, dass vor allem Blogger und Wordpress ein besonderes Auge auf diese Seiten geworfen haben, aber ich habe bisher noch keine großen Verluste eingefahren. Man muss halt auch dort für halbwegs vernünftigen Content sorgen und es bloß nicht übertreiben. 5 Artikel reichen ja meistens vollkommen aus.

Noname Februar 13, 2010 um 01:29

Junge, der Artikel ist ja ganz schön und auch korrekt nur posaune doch den link zu LFE nicht so raus, wenn jemand sich dafür interessiert liest er sich die englischen foren durch und kommt irgendwann schon auf die richtigen Tools.

Marko Februar 14, 2010 um 16:25

Ist das denn der richtige Weg, einen natürlichen Linkaufbau so gut wie möglich zu imitieren? Ich könnte mir vorstellen, dass der Algorithmus von Google so eine Filterkontruktion auch entlarven kann, weil es vom natürlichen Linkbuiling abweicht. Es gibt doch auch genügend Blogger, die direkt auf die “Cashseite” verlinken…

elcario Februar 17, 2010 um 22:37

Nun Marko, sicher weiß das niemand und selbst wenn es funktioniert – was es ja tut – heißt das nicht automatisch, dass Google keine Möglichkeiten hat einen solchen unnatürlichen Aufbau zu erkennen. Auf der anderen Seite muss du aber auch mal aus der Sicht der Suchmaschine gucken und bedenken, dass du aus den vielen tausend Backlinks einer Domain erst einmal einen solchen Aufbau rekonstruieren musst. Wenn die untersten Ebenen auch aus verschiedenen Quellen bespammt werden ist es sehr sehr schwer so etwas zu ermitteln. Es ist doch so: Je komplexer man einen Linkaufbau anlegt, desto schwerer wird es für die Suchmaschine das zu durchschauen. Dass man seine Ganze Backlinkstrategie niemals auf ein ein paar Linkfarmen aufbaut sollte hoffentlich klar sein.

elcario Februar 17, 2010 um 22:43

Ob man solche Tools nutzen will oder nicht möchte ich jedem selbst überlassen. Man sollte sich der Gefahr bewusst sein und einfach das Hirn anschalten. So etwas wie die absoluten Geheimtipps ,die man niemals mitteilen darf weil sie die Konkurrenz stärken, gibt es sowieso nicht (mehr). Und die ganze Geheimnistuerei von Teilen der SEO-Scene dient nur dem Schüren von Mysterien und der Bildung von Untransparenzen. Am Ende des Tages ist SEO doch nur einfache Mathematik.

elcario Februar 17, 2010 um 23:09

Also wenn hier jemand in einem Kommentar auf ein Buch (o.ä.) per Affilink verweist ist die Partner-ID ganz schnell raus. :D

SMartens Februar 17, 2010 um 23:04

Fixe Idee: Blog-Kommentar Multi-Spam mit Affiliate Links zu thematisch zum Blog-Post passenden Thema, z.B. ein Link zu nem passenden Buch, etc.

Das würde ich ethisch schon fast vertreten, wenn man mit den Affiliate-Links tatsächlich Mehrwert liefert. Denn wenn dann jmd. kauft, dann war's ja tatsächlich relevant.

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