Im Googlewatchblog bin ich auf diese Präsentation gestoßen, die von einem Google-Mitarbeiter stammt, der gerade am Thema Social Networks forscht. Hier einige Schlüsselerkenntnisse der Präsentation:
- Das Social Web wird nicht (wieder) verschwinden
- Das Internet hat sich fundamentalen Veränderungen unterworfen
- Es muss das Nutzerverhalten und nicht die Technologie verstanden werden
- Es muss Motivationen des Nutzers erkannt werden
- Verstehen, dass soziale Interaktionen komplex sind
Weiterhin wird ein großer Schwerpunkt auf die Frage gelegt, wie die Nutzer miteinander in Verbindung stehen. Dabei wird sehr schnell klar, dass ein User nicht “die Freunde” hat, sondern vielschichtige Gruppen. So bedeutet dies bisher, dass ein Nutzer “gemixte” Gespräche führt, da bestimmte Informationen nur für einen Teil der Freunde relevant ist. Es wird der Vergleich zu Granovetters Theorie der “Stärke schwacher Beziehungen angeführt und versucht auf die Kontakte außerhalb der Geschäftswelt abzubilden. Insgesamt zeigt diese Präsentation, dass sich Google sehr tiefgreifend mit der Thematik auseinandersetzt und ganz “googlelike” versucht, dem Thema einen neuen Blickwinkel – fernab der Technik – zu geben. Ein vielversprechender Ansatz.
Verwandte Artikel:
- Weltkarte der Social Networks Juni 2009 bis Dezember 2010 Das Jahr neigt sich langsam dem Ende entgegen und es werden die ersten Rückblicke verfasst. Es ist also an der...
- Der Boom der Social Networks Diese Grafik zeigt sehr schön die Entwicklung der Social Networks in chronologischer Reihenfolge mit aktuellen Nutzerzahlen. Besonders interessant ist zu...
- Social Networks und Apps wichtiger als SEO Die Society of Digital Agencies (SoDA) hat die Ergebnisse (am Ende dieser Seite) einer Befragung veröffentlicht, bei der die Top-Werber...
Über den Autor: Sebastian Cario






